| Tierheim Bad Driburg Zur Kohlstätte 46 33014 Bad Driburg Tel.: 05253 - 1811
Das Tierheim Bad Driburg wird unterhalten von Tiere in Not e.V. Höxter/ Warburg Amtlich als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Zuwendungen sind steuerlich voll absetzbar.
DIE TIERHEIMCREW
Erster Vorsitzender | Rechtsanwalt Herr Wolfgang Koppi | Zweite Vorsitzende | Frau Jutta Berg | Ehrenvorsitzende | Frau Ingeborg Kaufmann | Tierheimleitung | Frau Jutta Berg | Tierpflege | Frau Birgitt Vogt Frau Christina Sievers Herr Steffen Müller |
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Öffnungs- und Bürozeiten: Kennenlernen der Hunde, Spaziergänge (s.u.), Beratung u.ä.
Dienstag bis Sonntag 14:00 -16:30 Uhr Montag ist Ruhetag!
Für Besucher mit längerer Anfahrt stehen wir auch außerhalb dieser Zeit nach telefonischer Absprache zur Verfügung.
DAS TIERHEIM Das Tierheim liegt idyllisch am Randgebiet vom Kurort Bad Driburg (Anfahrtsskizze siehe unter Kontakt). Unser Tierheim besteht seit Anfang der 90er Jahre. Auf dem knapp 1 Hektar großen Gelände, nahe des Waldes gelegen, leben rund 60 Hunde, 50-80 Katzen und einige Kleintiere. In unserem Gebäude haben wir 19 Hundezimmer (mit Durchgang zum Außengehege) und zusätzlich befinden sich auf dem Gelände 24 Freilaufgehege mit gemütlichen und geräumigen Hundehütten. Selbstverständlich sind diese auch isoliert und beheizbar! Jedes Hunderudel bewohnt somit ein eigenes Haus mit Garten! Unsere Pensionshunde haben während ihres Aufenthaltens bei uns natürlich ebenfalls ein eigenes Haus mit Garten! Die Hunde leben bei uns (soweit es möglich ist) in Rudeln zusammen.
 Die Katzen wohnen in bequemen Stuben im Wintergarten und werden ebenfalls mindestens zu zweit untergebracht. Neben der Katzen- und Hundequarantäne haben wir natürlich auch ein Arzt-/Krankenzimmer. Z.Zt. werden zu 80% alle Arbeiten im Tierheim von Ehrenamtlichen bewältigt.
Wir nehmen Tiere als Abgabe- oder Fundtiere aus dem Kreis Warburg und Höxter auf.
Unser Spendenkonto: Sparkasse Höxter BLZ 47251550 Kto 1006006 IBAN DE42 4725 1550 0001 0060 06 Hinweis: bitte geben Sie auch Ihre Adresse bei einer Überweisung mit an oder schicken Sie uns per e-mail oder Telefon nach, damit wir Ihnen auch Ihre Spendenquittung zusenden können! Danke
Der lange Weg von „Tiere in Not" e.V. Höxter/ Warburg
Als wir, einige Tierfreunde aus dem Hochstiftbereich, uns vor gut 20 Jahren zusammentaten um einen Tierschutzverein zu gründen, da ahnten wir noch nicht, daß sich unser Leben mit diesem Schritt völlig verändern würde und daß wir in diesem Augenblick ein großes und schweres Sorgenpaket schulterten, das wir fortan tragen müßten.Wir taten es, weil wir nicht länger mit ansehen konnten, daß das Leid der herrenlosen, ausgesetzten und verstoßenen Haustiere ertragen werden mußte hinter den hohen Mauern und den verschlossenen Scheunentoren der Tierhändler, wo sie unbeschreiblichen Qualen und einem elenden Tod ausgesetzt waren. Fortan wollten wir Tierschützer uns dieser Tiere annehmen und ihnen eine sichere Unterbringung und ein würdiges Leben bei neuen Besitzern verschaffen.Kaum war der Verein gegründet, da nahm die Zahl der hilfebedürftigen Tiere lawinenartig zu. Für ihre Unterbringung mußten wir uns zunächst mit provisorischen Quartieren behelfen, doch überall wurden wir wieder vertrieben, weil Tiere in unserer Gegend keine Lobby haben. So scheiterten auch mehrere Versuche, einen Aussiedlerhofes für die herrenlosen Tiere zu erwerben, immer wieder an dem Widerstand der Städte.Erst als tierliebe Freunde aus München, Familie Rommenhöller, ein Anwesen am Rande von Bad Driburg kaufte und es dem Tierschutz schenkte, konnte den heimatlosen Vierbeinern eine dauerhafte Bleibe geschaffen werden. Allerdings mußten Bauten für sie darauf errichtet werden, wofür kein Geld im Verein vorhanden war. Wir hofften auf die Unterstützung des Kreises und der Städte, doch unser Bitten war vergeblich.So waren wir von der Hilfe tierlieber Menschen abhängig, und haben immer darauf vertraut, daß sie uns und unseren Tieren mit Spendengeldern helfen. Das ist bis heute so geblieben. Am Beginn eines jeden Monats wissen wir noch nicht, wie wir finanziell über die Runden kommen werden, denn gute Tierschutzarbeit ist teuer, und die Unterhaltung des Tierheimes kostet viel Geld.An jedem neuen Tag ein neues Wagnis - so verläuft unser Leben. Die Sorge darum, wie es auch morgen und übermorgen noch gelingen wird, die Not der hilflosen Kreaturen aufzufangen und zum Guten zu wenden, diese Sorge ist unser steter Begleiter und der Inhalt so manch einer schlaflosen Nacht.Unseren Mitgliedern und den vielen Tierfreunden im Kreisgebiet, aber auch über die Kreisgrenzen hinweg haben wir es zu verdanken, daß wir es bisher immer irgendwie geschafft haben, die vielen Aufgaben zu erfüllen, die auf einen Tierschutzverein in einem ländlichen Gebiet zukommen.
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(100m vom Tierheim entfernt)
Wir bitten Sie - bleiben Sie uns und unserer Arbeit gewogen, denn wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen.In einer Zeit, in der Gedankenlosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber den Leiden von Mensch und Tier so sehr verbreitet sind, werden Menschen gebraucht, die sich mit all ihrer Kraft für Leidende und Hilfebedürftige, für Unterdrückte und Schwache einsetzen, seien es Menschen oder Tiere.Man fragt uns Tierschützer gelegentlich, ob wir in dieser schlimmen Zeit nichts Wichtigeres zu tun wüßten, als uns um die Belange der Tiere zu kümmern. Wir aber meinen, daß uns die Leiden der Menschen nicht das Recht geben, die Not der Tiere zu bagatellisieren oder gar zu negieren.Der Nobelpreisträger Prof. Dr. Konrad Lorenz schreibt:„Man findet auch bei freundlichen und durchaus human denkenden Menschen die Anschauung, daß in einer Zeit wie der unserigen, wo Kriege drohen, die unendliches Leid über die Menschheit bringen würden, das Bestreben, das Leiden der Tiere zu vermindern, von untergeordneter Bedeutung sei. Dem ist folgendes entgegenzuhalten: Wer kein Mitleid mit der Kreatur schlechthin empfindet, wird auch den Schmerzen und der Not seiner Mitmenschen gefühllos gegenüberstehen. Die Erziehung zum Tierschutz ist daher ein volksbildnerisches Anliegen von allerhöchster kultureller Bedeutung und muß jedem denkenden Menschen am Herzen liegen. Außerdem haben Tierschutz und Naturschutz die gleichen emotionalen Wurzeln. Es ist undenkbar, daß ein Mensch, der die uns heute so unbedingt nötige Ehrfurcht vor der lebendigen Schöpfung besitzt, den Tierschutzgedanken ablehnt. Erziehung zum Tierschutz ist Erziehung zu wahrer Menschlichkeit."
Informationen fürs Gassigehen:
Wir suchen immer Leute, die mit unseren Hunden spazieren gehen!
Ein gültiger Personalausweis wird als Pfand während des Spaziergangs im Tierheim zurück behalten. Die Hunde werden vom Tierheimpersonal herausgegeben. Bitte lassen Sie den Hund an der Leine!
Gassigehen kann im Prinzip jeder. Kinder und Jugendliche jedoch nur in Begleitung ihrer Eltern. Sollten Sie mit Ihrem Kind den Hund spazieren führen, so lassen Sie ihr Kind bitte den Hund nicht alleine führen. Halten Sie die Leine immer mit fest, denn Hunde reagieren schnell und könnten sich z.Bsp. bei einem Kind unerwartet losreißen und davonlaufen. Dies gilt jedoch auch für Erwachsene: Bitte immer aufmerksam spazieren gehen! Bei evtl. entgegenkommenden Hunden den Hund bitte kurz halten . Fragen sie das Tierheimpersonal, wie der Hund auf Mofas, Radfahrer, Reiter, Jogger und andere Tiere reagiert. Halten Sie vorsichtshalber Abstand, da wir nicht immer genau sagen können wie die Hunde reagieren. Oftmals wissen wir nicht viel oder auch gar nichts über deren Vergangenheit.
Wenn Sie gerne Leckerchen füttern möchten, klären Sie dies bitte vorher mit dem Pflegepersonal ab. Einige Hunde reagieren sehr sensibel auf neues/fremden Futter oder reagieren allergisch, weshalb diese keine Leckerlis bekommen sollten. Manche Hunde sind auch auf Diät oder haben Durchfall, weshalb Sie dann kein zusätzliches Futter bekommen dürfen.
Sollte Ihnen während des Spazierganges etwas Ungewöhnliches an dem Hund auffallen, teilen Sie dies bitte dem Pflegepersonal mit.
Im Tierheim wird der Hund wieder entgegengenommen und in sein Gehege zurück gebracht.

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