Post aus Richies neuem Heim
 

er hat sich eingewöhnt und wird langsam frech(?). Zurzeit versucht er sich in einen Fernsehsessel zu legen. Dieses soll er aber nicht, weil er tierisch haart. Aber das gehört halt dazu.

Morgens erst einmal ca. 20 Minuten, damit er sein Geschäft erledigt. Nach dem Frühstück eine halbe bis dreiviertel Stunde. Nachmittags  zwischen drei und vier noch mal die gleiche Zeit und zur Nacht noch einmal eine viertel Stunde.

Am Wochenende  fallen der zweite und dritte Spaziergang meistens länger aus. Meistens gehe ich nach dem Frühstück eine Stunde mit ihm, wenn es dass Wetter erlaubt. Sonst nur eine dreiviertel Stunde. Nachmittags meistens eine dreiviertel Stunde bis eine Stunde je nach Route und Wetterlage.

 

Was ihnen sicherlich nicht so gefallen wird, aber wie soll ich es ihm verbieten. Er ist sehr anhänglich und will wenn ich zuhause bin mit mir mit. Dann muss er Treppen steigen. Nur wenn ich ihn nicht mit nehme, dann läuft er die erste Treppe mehrmals hoch und runter, sodass es besser ist, wenn ich ihn gleich mitnehme. Und seit etwa vier Wochen hat er beschlossen, dass er sich mit mir mein Sofa teilen will. Ich habe auch kein Problem damit, weil sonst eigentlich keine Fremden dort sitzen, sodass die Haare nicht stören.

 

Und für sein Leben gerne buddelt er beim Spaziergehen nach Mäusen, teilweise sogar mit Erfolg. Was leider noch nicht funktioniert, ist das Ableinen. Er ist erst vor kurzem kurz vor dem Anleinen stiften gegangen. Glücklicherweise war der aufgespürte Hase schneller als er. Ich nehme ihm das nicht übel, aber  er muss erst einmal bis ich eine längere Zeit zu Hause bin mit der acht Meter Laufleine beim Spazierengehen vorlieb nehmen. Denn wenn kann er sowieso nur in der Feldmark abgeleint werden, denn jede Katze muss gejagt werden. Aber auch andere größere Tiere werden angebellt. Bei Dunkel die Schafe erschrecken, macht ihm sehr viel Spaß! Pferde und Rinder müssen sowieso angebellt bzw, angeknurrt werden.

 

Dass ein Hund so beleidig sein kann, habe ich auch noch nie erlebt. Wenn er mal wieder vor der Stubentür liegt und er soll sich auf sein Kissen legen, damit er nicht im Wege liegt. Dann sollte man nicht die Stimme erheben bei Richie. Er ist sofort beleidig und sieht einen mindestens diesen Abend nicht mehr an. Wenn man Glück hat, es kann auch sein, dass man am der nächste Tag auch noch Luft für ihn ist. Denn er ist sich sehr sicher, dass er nie im Wege liegt. Es ist einfach zum Schießen, wenn er mitten in der Küche liegt und alle um ihn rum laufen müssen. Sollte man einmal die Pfoten leicht mit dem Fuß wegschieben, dann dauert es keine zwei Sekunden und die Pfoten liegen wieder dort.

 

Was etwas merkwürdig ist, ist dass er nicht aus einer Schale trinkt, die etwa 15 cm Durchmesser hat. Das Problem wurde zwar kurzfristig gelöst, aber es ist schon seltsam.

 

Was ganz angenehm ist, ist dass er sich an der Leine wenn andere Hunde kommen benimmt. Er ist fast allen anderen Hunden aufgeschlossen, gleichgültig ob Rüde oder Hündin. Und er ist im Haus so was von Ruhig, man hört ihn nicht und wenn er seinen Platz hat, dann liegt auch mal zwei drei Stunden dort ohne sich zu rühren.

Ich bin noch immer froh, dass wir uns für ihn entscheiden haben.

 

Wenn ich die Bilder verkleinert bekomme, schicke ich noch mehr.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 Michael Knop