| Bella hatte viel mitgemacht Hallo liebe Mitarbeiter des Tierheims Bad Driburg, jetzt sind schon 4 Monate vergangen, seit wir die Bretonenhündin "Bonny" zu uns geholt haben. Die Zeit ist unglaublich schnell vergangen... wir sind soooooo glücklich sie gefunden und jetzt bei uns zu haben, einen tolleren und lieberen Hund hätten wir nicht finden können! 
Bonny heißt jetzt Bella, sie hat sich sehr schnell eingelebt und sich ohne Probleme in unseren Familienalltag eingefügt. Anfangs hatte sie furchtbare Angst alleine gelassen zu werden, sie heulte und versuchte alle Türen zu öffnen, sobald ich außer Sichtweite war. Jetzt folgt sie mir zwar immer noch wie ein Schatten ,wenn es möglich ist, muss sie aber alleine bleiben, verschläft sie diese Zeit und wartet geduldig darauf, dass ich wiederkomme. Es ist erstaunlich, wie anpassungsfähig und lernwillig dieser Hund ist. Anfangs hat sie sehr unruhig geschlafen, viel geträumt und im Schlaf gewinselt. Das hat sich gänzlich gelegt, sie ist so lebensfroh, verspielt und anhänglich, es ist einfach jeden Tag eine Freude das mitzuerleben. 
In ihrem Impfausweis haben wir die E-Mailadresse des spanischen Tierheims gefunden, aus dem sie letztes Jahr nach Deutschland kam. Wir haben ein Foto von Bella dorthin geschickt und noch am selben Abend Antwort bekommen. Wir hatten damit gerechnet eine traurige Geschichte über ihre Herkunft zu hören, was sie aber tatsächlich erlebt hat war für einfach unvorstellbar. Wir hatten einige Zeit daran zu knacken. Die Tierheimleiterin konnte sich noch gut an Bella erinnern, sie schrieb, dass sie dort eine der meist geliebten Hunde war. Bella war in Spanien der Hund eines Jägers, der sie zur Zucht benutzte und die Welpen an andere Jäger verkaufte. Als sie nach wohl unzähligen Würfen an Krebs (Tumore an den Zitzen) erkrankte, war sie für ihn nicht mehr zu gebrauchen. Um sie loszuwerden versuchte er sie mit Schlägen auf den Kopf, mit einem spitzen Gegenstand, umzubringen. Kurze Zeit später erhielt das Tierheim Nachricht von der Polizei, ein Hundekadaver liege im Feld, das Tierheim solle ihn abholen. Als sie dorthin kamen, stellten sie fest, dass der Hund bewusstlos, aber am Leben war. Nach 2 Tagen stand Bella wieder auf, sie wollte leben. Sie wurde daraufhin an den Tumoren operiert und nach Deutschland gebracht. Von der Kopfverletzung ist zum Glück nichts übrig geblieben, und auch die Seele hat sich wohl von dieser für uns unvorstellbaren Grausamkeit erholt. Wir sind froh, dass sie jetzt bei uns ist, und hoffen , dass wir noch eine lange Zeit mit ihr verbringen können. Sie hatte in der Anfangsphase bei uns, mit viel (vielleicht ungewohnter ) Bewegung, einige Schwierigkeiten mit ihrem Bewegungsapparat. Knie und Hüfte schmerzten so sehr, dass sie z.T. nur mit Schmerzmitteln aufstehen konnte... Wahrscheinlich eine Folge der ständigen Trächtigkeit und schlechter Ernährung. Inzwischen geht es ihr aber gut, sie bekommt Muschelkalk zum Aufbau der Knochen- und Knorpelmasse und wir bemühen uns, dass sie sich beim Spazierengehen nich zu sehr verausgabt... das aber fällt schwer, es kann nicht lang und wild genug sein... Tja, mit ihren 7 Jahren ist sie mit der Vorgeschichte eben schon eine ältere Dame, trotzdem möchten wir sie für kein Geld der Welt wieder eintauschen. Wir werden sicher mal zum Besuchen reinschauen. Bis dahin viele Grüße und vielen Dank für dieses tollen Hund!!!! Teresa Backhaus mit Familie 
Seitenanfang |